Über uns

Das Kolpingwerk

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein katholischer Sozialverband mit bundesweit mehr als 234.000 Mitgliedern in 2.422 Kolpingsfamilien, davon etwa 40.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Kolpingjugend (Zahlen Stand: 31.12.2017). Es ist Teil des Internationalen Kolpingwerkes und des Kolpingwerkes Europa.

Im Sinne Adolph Kolpings will der Verband Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern. Dabei versteht sich das Kolpingwerk als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Schwerpunkte des Handelns sind die Arbeit mit und für junge Menschen, unser Engagement in der Arbeitswelt, das Zusammenwirken mit und der Einsatz für Familien und für die Eine Welt. 

Die Kolpingsfamilie Dietfurt

Zurzeit bilden ca. 260 Mitglieder die Kolpingsfamilie Dietfurt. Davon ca. 110 Kolpingjugendliche.

Wir gestalten vor Ort das Pfarreileben mit und sind auch in der Jugendarbeit sehr aktiv. Einen guten Einblick in unsere Aktionen und Angebote findest du bei den Terminen, den News und im Bereich Jugend.

Mitglied werden

Du möchtest ein Teil der Kolpingsfamilie Dietfurt werden? Dann wende dich einfach an das Leitungsteam (Nikolaus Landa, Simone Kuffer, Lukas Schöls, leitung@kolping-dietfurt.de).

Hier findest du die Aufnahme-Anträge:

Antrag Einzelmitglied

Antrag Ehepaare / Familie

SEPA-Lastschriftmandat

Mitgliedsbeitrag (jährlich):

Kinder unter 12 Jahren 0 €
12 - 13 Jahre 10 €
14 - 17 Jahre 15 €
Ab 18 Jahren 36 €
Ehepaarbeitrag 51 €
Familienbeitrag 57 €
Erwachsener + Kinder 42 €

Vorteile einer Mitgliedschaft

Kolpingmitglieder profitieren von der Gemeinschaft mit anderen engagierten Christen. Dabei verstehen sie sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Darüber hinaus haben Mitglieder aber auch finanzielle Vorteile. Diese werden ihnen bei der Vorlage ihres Mitgliedsausweises gewährt.

  • Kostenlose Zusendung des Kolpingmagazins
  • Kostenfreie Unfallversicherung bei Kolping-Veranstaltungen
  • Rabatte auf den Übernachtungspreis in einigen Kolping-Hotels 1)
  • Vergünstigungen in verschiedenen Kolping-Ferienstätten 1)
  • Rabatte auf die Miete oder für Freizeitveranstaltungen in einzelnen Kolping-Jugendwohnheimen 1)
  • Preisnachlässe auf Kurse verschiedener Kolping-Bildungswerke 1)
  • Kostenloser Ehrenamtsnachweis für engagierte Mitglieder zur Dokumentation für Bewerbungsunterlagen
  • Vergünstigungen bei den Workcamps der Kolping-Jugendgemeinschaftsdienste 2)
  • Zuschüsse für Kolpingsfamilien für Veranstaltungen mit Kolpingmitgliedern
  • Jubiläumsgutscheine bei 25-, 50- und 75-jähriger Mitgliedschaft 3)
  • Kostenlose Erstberatung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch Kolping-Experten
  • Nachfolgende anwaltliche Erstberatung durch einen Anwalt des Bundes katholischer Rechtsanwälte oder Erstberatung in einem anderen Rechtsgebiet zu je 50 Euro
  • Kostenfreie Beratung bei Fragen zur Rente durch die Kolping-Berater
  • Günstige Versicherungsprodukte beim Ecclesia Versicherungsdienst 4)

1) Bitte bei der Buchung nachfragen.
2) 50 Euro Rabatt bei der Teilnahme an einem Workcamp außerhalb Europas – und 30 Euro innerhalb Europas.
3) Gutschein für kostenfreie Übernachtung mit Frühstück in einer Kolping- Ferienstätte beziehungsweise einigen Kolping-Hotels
4) Versicherungspartner des Kolpingwerkes Deutschland

Historie

Neue Informationen siehe hier: https://kolping-dietfurt.de/news/150-jahre-kolping-dietfurt-unser-jubliaeumsjahr-2019

(Auszüge aus Aufzeichnungen)

Am 3. März 1924 Abends 1/2 8 Uhr versammeln sich auf Anregung des hochwürdigen Herrn Stadtpfarrer Benno Meier im Amtszimmer des Pfarrhofes siebzehn junge Gesellen Halbritter Franz, Krauser Hans, Baier Michael, Krauser Heinrich, Stiegler Hans, Krauser Oskar, Wagner Joseph, Hierl Martin, Schemmerer Martin, Wagner Benedikt, Ochsenkühn Hans, Oexl Joesf, Schmid Franz, Gietl Hans, Brachner Klement, Spangler Xaver, Beischl Ludwig. Einstimmig wird beschlossen in Dietfurt einen Gesellenverein zu gründen.
Vom Bischöflichen Generalvikar wird der hochwürdige Herr Stadtpfarrer Benno Meier als Präses aufgestellt. Als Vorstand wird einstimmig Franz Halbritter gewählt.
Am Kirchweihsonntag 1924 arbeitet eine grosse Zahl von Gesellen mit Fleiß und Eifer am Neubau der Vereinsbühne.

Zum Lobe und zur Ehre der Mutter wird vom 1. Adventsonntag bis fast zu Weihnachten siebenmal das Theaterstück "Wenn du noch eine Mutter hast" mit großem Erfolg aufgeführt.
Den Grundstein zur Fahne bildet die am Silversterabend 1924 veranstaltete Christbaumfeier mit Verlosung und Versteigerung. Die Verlosungsgegenstände erhielten wir von den Firmen, bei denen hiesige Geschäftsleute einkauften. Nach der Versteigerung wird das Lustspiel "Die beiden Nachtwächter oder eine totale Verwechslung" gegeben. Die Feier verläuft gut.

Wir spielten das Luststück "Der Schuster als Buergermeister", schöne Stücke, gutes Spiel von Seiten der Gesellen. Der Besuch war, weil Faschingszeit, nicht der sonst gewohnte.

Einer der denkwürdigsten Tage des kath. Gesellenvereins ist der 7. Juni 1925.
Der Festtag der Fahnenweihe.
Böllerschüsse wecken am frühen Morgen das Städtchen. Schon um fünf Uhr zieht die Stadtkapelle unter Leitung des Dirigenten Herrn Karl Tratz durch die Straßen und gibt durch die herrlichen Weisen den ganzen Tag einen besonderen Auftakt. Auch der Himmel ist uns wohlgesinnt, denn die Sonne strahlt den ganzen Tag in voller Pracht den ganzen Tag. Von 8 Uhr an werden die Brudervereine heran gespielt. Um 3/4 10 ziehen unsere Gesellenvereine mit flatternden Fahnen, voran der Patenverein von Riedenburg, dann die Gesellenvereine Berching, Beilngries, Neumarkt, Beratzhausen, Breitenbrunn, Hemau, Altmannstein und Dietfurt mit sämtlichen Vereinen in das Gotteshaus.

Hier ist heilige Messe mit Weihe der Fahne und eine sehr schöne Ansprache des hochwürdigen Herrn Präses. Während der heiligen Feier spielt die Stadtkapelle Choräle. Nachher zieht alles an die Festtribüne am Rathaus. Hier übergibt die Ehrenjungfrauen Walli Schels, Anna Stiegler und Anna Bachhuber die neugeweihte Fahne dem Fahnenjunker Egid Seitz, der sie unter dem Treuegelöbnis entgegen nimmt, Beisteher sind Bachhuber Josef und Brachner Clemens. Hier auf hält Herr Brunner die Festrede. Er versteht es durch seine sinnigen Ausführungen die Gesellen für ihre Sache zu begeistern.
Der Patenverein Riedenburg überbringt durch seinen Senior die besten Grüße und Glückwünsche. 
Fünf kleine Bräutchen begrüßen uns Gesellen mit sehr schönen Gedichtchen. 
Mit dem Kolpingslied schließt die vormittägliche Feier.

Nachmittags um 2 Uhr findet der Festzug statt. Die Gesellen stellen unter Leitung des Herrn Schlossermeister Werle ihr Handwerk in schön gezierten Festwägen zur Schau. Auf dem ersten Wagen ist das Handwerk der Schmiede, Schlosser und Wagner dargestellt, auf dem zweiten die Zimmerleute, Mauerer, Steinmetzer und Schreiner und auf dem dritten das Kolpingsdenkmal im bekannten Bild und das Handwerk der Schuhmacher, Schneider und Bader. Ein froher und eindrucksvoller Anblick. 
Der Marsch erfolgt wiederum zur Festtribüne. Herr Stadtrat und Bezirkstagsvorsitzender Krauser wissen in herrlichen Worten uns Söhne Kolpings im Namen der Stadt und des Bezirks zu begrüssen und zu beglückwünschen. In gediegenen Worten übergeben der Senior Franz Halbritter die Fahnenbänder.
Der Festzug begibt sich hierauf in den Garten des Herbergsvaters Oexl der für das leibliche Wohlbefinden sorgt. Zum Schlusse spricht der Senior allen die zum Fest mitgeholfen den herzlichsten Dank aus. Und bei sinkender Sonne findet das schöne Fest seinen Abschluss. Es wird in der Erinnerung fortleben wie der schöne Gruss, der an diesem Tag so oft erklang: Gott segne das ehrbare Handwerk.